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Club- und Veranstaltungsfunktionäre

Tony Newman

Tony’s Interesse für Rennen wurde in den frühen sechziger Jahren durch die Kombination von Mini Coopern und Monte Carlo entfacht (lange bevor er die Erlaubnis hatte, auf öffentlichen Straßen zu fahren); Verfolgung der Starts der beiden Rallys, 1968 London-Sydney und 1970 Weltcup, sind frühe Erinnerungen.

Sobald er seinen Führerschein und sein erstes Auto erworben hatte, gelang es ihm 1969 seinen allerersten Wettkampf zu gewinnen – einen Autoprüfung nur für Clubmitglieder. Dies führte zu einer aktiven Beteiligung im Rennsport beim OUMDC (Oxford University Motor Drivers Club) während seiner Zeit an der Universität in Oxford. Er beteiligte sich sowohl als Teilnehmer an Straßenrennen mit einen Mini Cooper S (inklusive dem „Castrol Motoring News“ Runden, obwohl dieses fast ausschließlich in Wales stattfand) als auch als Veranstalter – OUMDC organisierte die heute sehr vermisste „Targa Rusticana“.  Bei der vorletzten „echten“ Targa 1971 war Tony Assistent Rennleiter.

Nach seinem Abschluss in Oxford ließ der Druck, seine Berufsausbildung abzuschließen und sich eine Karriere aufzubauen, den Motorsport in den Hintergrund rücken. Allerdings nur bis zur Wiederbelebung der „Targa“ als historischem Ereignis, das sich als unwiderstehlich erwies und er sich wieder aktiv als Mitglied des Organisationsteams  bei  der Veranstaltung beteiligte. Damals hatte das OUMDC mittels John Brown sehr enge Beziehungen zu HERO, wodurch Tony’s Engagement  bei HERO Veranstaltungen schon mit der allerersten Le Jog begann.  Zusammen mit seiner Frau Chris hat er an mehreren HERO Veranstaltungen teilgenommen und hat  (natürlich) in einem „Mini Cooper S“ Medaillen gewonnen.  Heutzutage versorgt Tony  HERO mit dem Ergebnisservice und fungiert auch als Vorsitzender des HERO Clubs.

John Wood

John begann seine Karriere im Rallyesport Ende 1959, während seiner Zeit am Royal Air Force College Cranwell (Luftwaffen Akademie in Cranwell) und war bald sowohl als Teilnehmer (vor allem als Fahrer, aber bei Gelegenheit auch als Beifahrer) als auch als Veranstalter beteiligt.  Seine Erfolge hinter dem Lenkrad wurden durch die Einschränkungen als Offizier im aktiven Dienst begrenzt.  Jedoch wurden seine vielseitigen Fähigkeiten offensichtlich erkannt und John Hopwood lud ihn ein am ‘Ecurie Cod Fillet‘ teilzunehmen bevor er 1962 nach Zypern versetzt wurde. Während seiner Zeit in Zypern beteiligte er sich am Erstellen der Grundlagen zu dem, was sich später zur „Rallye von Zypern“ entwickelte.

John schätzt sich glücklich mit einigen der allerbesten Rennfahrern gefahren zu sein, einschließlich Eric Carlsson – beide fuhren sie das fantastische Saab 96 2-Takt. Auch war der „Riley 1.5“ auf der Liste seiner Lieblingsautos. Er bedauerte es sehr, dass er nicht beurlaubt wurde um an der London-Sydney Veranstaltung im Jahre 1968 teilzunehmen. Den Wettbewerb beiseitegelassen, war John wahrscheinlich für den Aufbau des ersten Funknetzes des „Lombard RAC“ 1971 verantwortlich – der Zugang zu den Lagerhallen der englischen Luftwaffe erwies sich dabei als sehr nützlich!

Es war in der Zeit der „Motoring News“ Veranstaltungen, als John zum ersten Mal John Brown getroffen hat, jedoch wurde der Kontakt erst wieder in den Anfangszeiten des LE JOG hergestellt. Sofort nach der ersten „Classic Malts“ 1998 wurde John als HERO Hauptzeitnehmer angestellt und wird seitdem immer mehr mit einbezogen. Unter der Leitung von Peter Nedin wurde John stellvertretender Rennleiter und ist verantwortlich für Streckenarbeiten der Malts, der LE JOG und der Summer Trial.

Johns Stärke ist die Karten-Arbeit; mit einem Blick auf einen Abschnitt sieht er sofort welche Navigationsaufgabe für die Teilnehmer eine Herausforderung darstellt. Zusätzlich dazu ist seine Liebe zum Detail und daraus ergibt sich ein Veranstalter, der ebenso verschlagen als auch als brillant beschrieben wird (abhängig davon, ob Sie es richtig oder nicht eingezeichnet haben)! 

Chrys Worboys

Schon solange er sich erinnern kann, bestimmt noch während seiner Zeit in kurzen Hosen, hat Chrys ein großes Interesse am Motorsport gehabt.  Dieses Interesse hat sich zu einer aktiven Beteiligung in den frühen 70ern entwickelt, als er sich mit der Organisation und Bereitstellung von Funkverbindungen für  die ‘National A & B Stage Rallyes‘ beschäftigte.

Die Beteiligung von Chrys hatte sich zusammen mit seinem Ruf weiterentwickelt und 1985 wurde er von der „Motor Sports Association“ eingeladen Gründungsmitglied des „MSA“  Radio-Koordinations Teams zu werden, mit speziellen  Verantwortungen für Veranstaltungen innerhalb seiner Heimat Yorkshire und in Nordwales.

In den folgenden mehr als dreißig Jahren hat er die Organisation und den Betrieb von zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen unterstützt, wovon er viele Jahre dem Organisationskommitees einer Veranstaltung  angehörte die heute bekannt ißt als ‘Wales Rally GB‘ . Derzeit ist er Assistenzrennleiter bei der „Trackrod Rally Yorkshire”, der Schlussrunde der britischen Rallye-Meisterschaft. Er ist auch Hauptzeitnehmer und Kommunikationsfunktionär bei der ‘Roger Albert Clark Rallye‘.

Im Jahre 1998 entdeckte Chrys seine Freude an Oldtimerrennen in Form einer nassen, windigen und kalten Le Jog Regelmäßigkeitsstrecke rund um Catterick Garrison. 

Seit diesem Zeitpunkt wurde er ein regelmäßiger HERO Zeitnehmer und teilte von da an seine Zeit zwischen Organisieren und dem Betreiben von Sicherheitsradiosystemen moderner Rallyes, kombiniert mit der Zeitnahme aber auch der Zeitnahme bei Oldtimerrennen, auf.

Auch 1998 wurde Chrys eingeladen dem MSA Rallye Ausschuss  beizusitzen und hat in den folgenden zwölf Jahren (abgesehen von 2007) dem Komitee geholfen den Rallyesport weiter voran zu bringen.

2009 hat Chrys die Stelle als Hauptzeitnehmer für HERO angenommen, worüber er sagt: „dies ist bisher mein größter Erfolg“.